Allgemeine Informationen

Wie ist die Funktionsweise einer Gartenfräse?

gartenfraese-1Wer den Garten gründlich bearbeiten möchte und wenn dabei auch der Boden umgewälzt werden soll, dann ist eine Gartenfräse die richtige Lösung. Die Motorhacke besteht aus einer Walze am unteren Bereich, an der spezielle Messer angebracht sind. Wird die Gartenfräse über den Boden bewegt, dann stechen diese Messer in den Boden, heben ihn an und zerkleinern ihn dabei. Dabei ähnelt die Funktionsweise der eines Spatens, denn auch mit dem Spaten würde man den Boden angeben und zerkleinern. Der Vorteil ist, dass das Unkraut nicht erst entfernt werden muss, denn durch die Messer der Gartenfräse wird auch das Unkraut optimal zerkleinert und wieder in den Boden eingearbeitet. Die Rotation sorgt für ein Aufwühlen des Bodens, was für Sauerstoff für den Boden sowie die unteren Bereiche sorgt. Durch eine spezielle Konstruktionen an der Gartenfräse wird der aufgewühlte Boden auch wieder sauber zurückgeführt.

Wozu braucht man eine Motorhacke?

Bei der Arbeit mit der Gartenfräse sollte immer auf Sicherheit geachtet werden. Dazu gehört auch das Tragen von geeigneter Schutzkleidung, die Verletzungen vermeiden kann. Daher sollten auch immer Sicherheitsschuhe getragen werden sowie eine möglichst schnittfeste Hose, die zum Beispiel ein Kettengeflecht hat. Bei der Bedienung der Motorhacke sollten immer beide Hände zum Einsatz kommen und insbesondere muss bei der Benzin-Gartenfräse darauf geachtet werden, dass sie immer genau in der Spur bleibt.

Wie unterscheiden sich Gartenfräse und Motorhacke?

In der Umgangssprache wird mit beiden Bezeichnungen das gleiche Gerät beschrieben. Allerdings sollte es als Garten-Motorhacke bezeichnet werden. Sowohl die Gartenfräse als auch die Garten-Motorhacke haben Messer, die in den Boden eindringen, allerdings nicht so tief, wie bei einem Pflug, also bei einer Motorhacke. Ein solcher Pflug bzw. eine Motorhacke werden für große Flächen eingesetzt. Während bei einer Gartenfräse die Messer nur ca. 5 bis 6 cm in den Boden reichen und damit den Boden vor allem oberflächlich auflockern, reichen die Messer der Motorhacke sogar bis zu 20 oder 25 cm tief in den Boden. Dies ist allerdings nur im gewerblichen Bereich von Nutzen oder aber bei der Bearbeitung eines großen Feldes.

Soll man eine Gartenfräse kaufen oder eher mieten?

Eine Gartenfräse kann sowohl gekauft als auch gemietet werden. Dies ist in großen Baumärkten und im Fachhandel meist möglich. Die Leihgebühr für ein solches Gerät beträgt häufig ca. 40 bis 50 Euro je Tag. Wird die Motorhacke für einen Zeitraum von 2 oder sogar 3 Tagen benötigt, dann ist dies bereits ein recht hoher Betrag, so dass man schon über einen Kauf nachdenken kann. Allerdings hängt dies auch immer vom gewünschten Modell ab. Wenn man sich für eine Gartenfräse mit Elektromotor interessiert, dann kann man mit Anschaffungskosten von ca. 90 Euro rechnen, wenn man mit einer einfachen Ausführung zufrieden ist. In einem solchen Fall würde sich ein Kauf bereits lohnen, wenn man die Motorhacke 3 Tage lang nutzen möchte. Teurer ist eine Gartenfräse mit Benzinmotor. Ein solches Modell kostet ab 280 Euro aufwärts. Im Vergleich zu den Leihgebühren würde sich ein solcher Kauf nach 7 Tagen lohnen. Wird eine Gartenfräse häufiger im Jahr genutzt, dann ist in der Regel zu einem Kauf zu raten. Ist jedoch klar, dass der Boden des Gartens wirklich nur einmal umgewälzt werden soll, reicht möglicherweise auch das Ausleihen einer Gartenfräse.



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